Notizen zu Gunnar Sommerfeldt
April 22, 2010
Gunnar Sommerfeldt wurde 1890 in Kopenhagen geboren und war später bekannt als Schauspieler am Königlichen Theater in Kopenhagen. Mit 24 Jahren begann er dann seine Filmkarriere. 1914 wurde er erstmals als Filmschauspieler für den Film „De kære Nevøer“ engagiert und 1917 hatte er sein Debüt als Regisseur für die Nordisk Films Kompagni. Dem damaligen Publikum wurde er in den folgenden Jahren durch zahlreiche Auftritte in den dänischen Stummfilmen bekannt. Die Nordisk Films Kompagni war in den Jahren des ersten Weltkrieges die führende Filmgesellschaft in Europa. Eine Situation, die sich erst Mitte der 20er Jahre änderte. Gunnar Sommerfeldt inszenierte 1921 den Film “Markens grøde” (“Segen der Erde”), die Verfilmung des Romans, für den Knut Hamsun 1920 den Nobelpreis für Literatur bekam. Der Roman hat eine umstrittene Wirkungsgeschichte, da ihn die NS-Literatur vereinnahmte und Knut Hamsun während der Besetzung Norwegens eine unrühmliche Rolle übernahm. Sommerfeldt drehte wenige Jahre später dann verschiedene Dokumentarfilme, so z.B. auch einen Film über den Vulkanausbruch des Etna. Über sein weiteres Leben ist uns leider wenig bekannt. Die letzten Jahren dürften wenig glücklich für ihn gewesen sein, denn laut dem Dänischen Filminstitut wurde er zu einer Haftstrafe wegen Betrugs verurteilt. Sommerfeldt verstarb 1947 in Stavanger.
1917: „Ein Glückspilz“ („En lykkeper“, „Lykkens Pamfilius“); 1919: „Lykkens Galoscher
Galoschen des Glücks“;1920: „Die Geschichte der Borg-Sippe“ („Borgslæftens historie“); 1921: „Segen der Erde („Markens grøde“, NFL 1996); ca. 1925: „Arabien“, „Das Heilige Land“ („Det hellige land“); ca. 1928: „Der Ätna bricht aus“ („Etna i udbrud“)

[...] bedienen. Dass sich DJ Fashion Jonny dieser Falle zu entziehen weiß, hat er bei der Vertonung von „Det hellige Land“ (1928) von Gunnar Sommerfeldt eindrucksvoll bewiesen. Dabei ist die Situation der musikalischen [...]